Kartoffeln

In Zeiten wachstumsfördernden Wetters und ernster Infektionsgefahren muss das junge Kartoffelblatt gut geschützt werden. Sprühen mit feinen Tropfen sorgt nicht nur eine bessere Verteilung des Mittels, sondern auch so für einen besseren Schutz der jungen Pflanzen. Für die Kartoffelpflanze können schon 50–70 % ungeschützte Blattteile eine Katastrophe bedeuten, weil Phytophthora das junge Blatt leicht infizieren kann.

Durch das vorsichtige „Öffnen“ der Pflanze mithilfe des Wingssprayers und der Verteilung feinster Tropfen, die nicht so schnell auf den Boden rollen wie größere bzw. schwerere Tropfen, wird das Pflanzenschutzmittel viel besser in der Kartoffelpflanze verteilt. Ein weiterer Vorteil ist, dass so auch die zweite und dritte Blattlage gegen Krankheiten geschützt werden, das ist beispielsweise dann wichtig, wenn die Infektionsgefahr so klein war, dass man eine Weile nicht zu sprühen brauchte.

Auch hartnäckige Läuse werden auf diese Weise direkt besprüht. Oft befinden diese sich in der zweiten und dritten Blattlage und vermehren sich schnell, sodass die Pflanze noch größeren Schaden leidet. Das Flügelsystem des Wingssprayers funktioniert sogar bei starkem Wind ausgezeichnet. Der Wind hat keinen Einfluss auf die Flügel, wie beispielsweise auf einen Luftsack. Im Gegenteil. Gerade durch die spezielle Flügelform findet extra Schub in der Pflanze statt und durch den leichten Kontakt mit der Pflanze bleibt das Ganze auch beim Sprühen stabil. Sogar bei starkem Wind!
Das Ergebnis: schöne und gesunde Kartoffeln.